©01.Banner Bremen
©02.Hauptbahnhof

Aufnahmen aus 2011

Von uns nach Bremen sind es gerade einmal 130 km. Aber erst jetzt, Anfang April haben wir es geschafft die Stadt zu besuchen. Wir haben sicher nicht alle Sehenswürdigkeiten gesehen, aber was gesehen haben war die Reise wert.

Einige Kurzinformationen zu Bremen.

Etwa 550 000 Einwohner wohnen in Bremen. Die Stadt liegt rechts und links der Weser. Der Fluss durchfliesst die Hansestadt auf einer Strecke von 41 km. Im Jahre 728 wurde die Stadt erstmals erwähnt.    Schon im Jahr 1041 wurde mit dem Bau des Doms begonnen. Und 200 Jahre später wurde die erste Brücke gebaut. Um 1400 stellten die Bürger den steinernen Roland als Symbol der Stadtfreiheit auf.     Weitere Informationen folgen unter den Fotos. Wir erkundeten Bremen auf Schusters Rappen und mit der Strassenbahn.

Der Bremer Hauptbahnhof wurde 1847 erbaut und hat sich zu einem wichtigen Verkehrspunkt entwickelt.

©Zum Schnoor

Bevor weitere Bilder und Kurzberichte folgen, noch folgender Hinweis!Wenn man in Bremen weilt sollte auf jeden Fall der Besuch vom “Schnoor” (Altstadt), auf dem Programm stehen. Einzelheit sind auf einer separaten Seite, nach “Linksklick” auf das linke Bildchen zu sehen.

©05.Altes Rathaus Seitenansicht

Das “Alte Rauthaus”

Links: Seitenansicht (Ostansicht)                                                                                      DasBremer Rathaus ist nicht nur ein bau- geschichtliches und kunstgeschichtliches Gebäude, oder Veranstaltungsort sondern auch eine Arbeitsstätte. Der Bremer Bürgermeister leitet von hier die Amtsgeschäfte.                                                   Der spätgotische Backsteinbau wurde von 1405 - 1410 erbaut u. ab 1596 umgebaut.

©03.Die Affen sind los

Auf dem Bahnhofsvorplatz steht die Skulptur “Die Affen sind frei” von Jörg Immenhof, die er der Stadt geschenkt hat.

©06.Rathaus
©04.Altes Rathaus
©07.Rathaus

Figuren am Ostportal des Rat- hauses.

Rechts: “Erster Herold”              Links: “Zweiter Herold”

Frontansicht des “Alten Rathauses”

Von hier aus hat man den Marktplatz voll im Blick.

©08.Bremer Stadtmusikanten
©08.Marktplatz

“Der Marktplatz ist der schönste Platz, nicht nur in Bremen. Schon vor über 300 Jahren wurde hier das erste Mal Recht gesprochen.

©09.Roland ©10.Roland

“Die Bremer Stadtmusikanten” sind nicht das Wahr- zeichen der Hansestadt, aber die bekannteste Skulp- tur. Beinahe jedes Kind kennt das Märchen von den vier Tieren die Bremen als Ziel hatten, die Stadt aber nie erreichten. Beim genauen Hinschauen erkennt man, dass die Vorderbeine des Esels ganz blank sind. Es heißt, der, der die Beine des Esels anfasst wird immer wieder nach hier kommen.

“Der Roland” (links und oben)                                                                                                    Er ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde 1404 erstellt. Mit Sockel erreicht der Roland eine Höhe von 10,21 m. Er ist das Symbol der Bürgerfreiheit und des Marktrechts. Die kleine Figur zu seinen Füssen, hier leider nicht zusehen, soll jenen Krüppel darstellen der die Grösse des Bürgerparks festlegte.  Ausserdem heisst es, dass der Abstand zwischen den spitzen Knien des Rolands, den Leuten auf dem Markt, als Masseinheit zum Abmessen von Stoff diente.

©11.Gericht
©12.Gericht

“Altes Gerichtshaus”

Das Gebäude wurde im Stile  des    Historismus errichtet. Am 30. Sept. 1895 wurde es seiner Bestimmung übergeben

Im alten Gebäude wa- ren alle bremischen Ge- richte, die Staatsanwalt - schaft und das Unter-  suchungsgefängnis un- tergebracht.

Heute ist das Unter- suchungsgefängnis nicht mehr hier untergebracht. Aber innerhalb des Hau- ses gibt es nun ein Res- taurant. Also erst wird man verurteilt und dann kann man seinen Kum- mer gleich “ersäufen”. Heute ist hier das Land- gericht untergebracht.

Böttcherstrasse

©13.Eingang Böttcherstr
©14.Böttcherstrasse
©15.Böttcherstr

Vom Marktplatz aus betritt man die Böttchergasse. Oberhalb Durchganges befindet sich das vergoldete Relief des Lichtbrin- gers.                                              In dieser Gasse wohnten früher die “Fassmacher” also die Bött- cer, und daher der Name Bött- chergasse.                                 Die Gasse ist ein  architekto- nisch-skulpturales Gesamtkunst- werk. Alle Häuser, ausser dem Roselius-Haus, stammen aus den Jahren 1922 - 31.              Auch das Haus des Glocken- spiels steht hier. Außerdem befinden sich hier zehn ge- schnitzte und bemalte Holztafen mit Darstellungen berühmter Ozeanbezwinger.

©15a.Böttcherstr.Glockenspiel

Im Handwerkerhof

Der Handwerkerhof, der von der Böttchergasse abgeht, befinden sich Werkstätten für Künstler und natürlich auch zahlreiche Skulpturen von namhaften Künstlern und auch der “Sieben Faulen Brunnen.

Der Sieben Faulen Brunnen

“Das Glockenspiel” in der Böttcherstrasse.

Dem Sieben “Faulen Brunnen” liegt eine Legende vom Bremer Volksmärchen - Schriftsteller Wagenfeld zugrunde.                            Die Legende erzählt folgendes: Ein armer Bremer Bauer hatte sieben Söhne die grenzenlos faul waren und zu keiner Arbeit Lust hatten.  Sie zogen in die Welt hinaus und kehrten mit innovativen Ideen zurück. All diese Ideen setzten sie auf der elterlichen Scholle um. Sie bauten einen Damm zur Weser vor Überschwemmungen sicher zu sein.  Die Bremer Bürger würdigten dies nicht und meinten nur, die Jungens hätte keine Lust nasse Füsse zu bekommen und sich die Schuhe einzudrecken. Für sie waren es immer noch “Die Sieben Faulen”                                                          

Zwei Bronze - Skulpturen von Bernhard Hoetger aus dem Jahr 1912.

©16.Handwerkerhof
©19.Imhandwerkerhof
©18.Im Handwerkerhof

Silberlöwe, den Tag tragend.

Panther, die Nacht tragend.

Im und um den “Handwerkerhof” sind noch zahlreiche Skulpturen zu sehen. Also ein Besuch lohnt sich.

©20.Himmelsaal

Auch stehen die “Bremer Stadtmusikan- ten, allerdings nicht aus Bronze.

Der  “Himmelsaal” (links) im Hilton - Hotel.

Im Haus Atlantis in der Böttcherstrasse gibt es den Him- melsaal. Er gilt als einer der Höhepunkte der deutschen Architektur der Zwischenkriegszeit. Die prägnantesten Baumaterialen sind Glasbausteine und Stahlbeton. Der Himmelsaal ist ausschliesslich in blau und weiss gehalten.

©23.Haus Stadtwaage

Das Haus “Stadtwaage” wurde 1586/87 im Stil der Weserrenaisance gebaut. Früher standen im Erdgeschoss viele grosse Wagen.

©24.Am Haus Stadtwaage
©26.Wall-Mühle
©22.Stadtwaage

Die mitten in Bremen liegende “Wall - Mühle”

Der St. Petri Dom

©13.Dom

Der Dom wurde etwa 1041 er- baut. Die beiden 98 m hohen Türme wurden erst im 13. Jh. er- richtet.

Weitere markante Jahreszahlen

1068 Weihe der Westkrypta.   1200 Weihe der Ostkrypta.        1220 Guss des Taufbeckens. 1346 Der Nordturm erhält seine            heutige Höhe und einen                gotischen Helm.             1433 Guss der heute noch er-              haltenen Glocke “Maria                Gloriodsa”                      1561 Schließung des Doms für            77 Jahre, Verfall der                     Kirche.                             1638 Einsturz des Südturms mit            8 Glocken.                      1656 Der Nordturm brennt aus. 1888 - 1901    Grosse Domres-            taurierung.

©29.Zum Dom

1945 Zerstörung des Nordschiffs durch Bomben.             Beschädigung der Inneneinrichtung. Bruch              aller Glasfenster.                                          1951 Abschluss der Wiederaufbauarbeiten.       1973 Zweite grosse Domrestaurierung.              1980 Wiederherstellung der Ostwand.                1984 Verlegung des Bleikellers.                          2002 Bau einer neuen Orgel.

©33.Altar
©31.Südliches Seitenschiff
©32.Nördliches Seitenschiff

Oben links: Südliches Seitenschiff.

Oben rechts: Nördliches Seitenschiff.

Links: Der Altar.

Ist man in Bremen, sollte immer ein Besuch des “Übersee - Museums” auf dem Pro- gramm stehen. Weit über 1 Million Exponate beherbergt das Museum. Die hier gezeigten Bilder sollen einen kurzen Abriss über die Vielfältigkeit der Exponate zeigen.

Das “Übersee - Museum”

©40.Blick ins Erdgeschoss

Blick ins Erdgeschoss.

©34.Überseemuseum

Das Portal des Übersee - Museums.

Exponate im Museum!

©35.Pekingoper
©36.Indianer-Tipi
©39.Basar der Gerüche

Basar der Gerüche.                                                   “Tipi -Zelt” der Indianer.

So sind die Darsteller in der “Peking - Oper” angezogen und geschminkt.

©37.Markt in Mopti
©38.Stabpuppen

Oben: Handgeschnitzte Stabpuppen. Hier bewegt sich jedes Detail.

Links: Marktstand in Monpti.

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes besuchten wir noch das “Universum Bremen”. Das Science Center, die SchauBox und der Entdecker- Park bilden zusammen einen Dreiklang. Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten, sich wissen- schaftlichen Zusammenhängen zu nähern. Alles wird in einfachster Form dargestellt und man wird stets aufgefordert hier aktiv zu werden. Natürlich lässt sich hier nur ein sehr kleiner Teil darstellen. Aber ein Besuch lohnt sich, nicht nur für technisch versierte Besucher.

©41.Universum

Wie ein Raumschiff sieht das Hauptgebäude aus.

“Das Universum”

©42.Übergang

Übergang von der SchauBox ins Science Center.

©43.Ruderbank

Stellvertretend für alle Geräte die den Besuchern die wissenschaftlichen Zu- sammenhänge näher bringen sollen.                                                                        Auf dieser Ruderbank kann man beim rudern, auf einen Monitor, alle Bewe- gungen im Körper erkennen die durch das Rudern beansprucht werden.

©44.Turm der Lüfte

Im Aussenberich steht der “Turm der Lüfte” . Auch auf dem Turm werden viele Wissenschaftliche Zu- sammenhänge erläutert.

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