Duderstadt
©04.Rathaus

Duderstadt liegt im Eichsfeld, hier le- ben etwa 22 200 Einwohner.

Ende September 2009 waren wir für einige Stunden hier, um den Reiz der über 600 Fachwerkhäuser geniessen zu können.

Die Stadt wurde 924 erstmals erwähnt und gilt als eine der schönsten Fach- werkhäuserstädte Deutschlands.

 

Das Rathaus ist eines der Wahrzei- chen der Stadt. Dieses Rathaus ge- hört zu den schönsten und ältesten Rat- häusern Deutschlands.

Mit dem Bau wurde etwa um 1302 be- gonnen.

©02.Rathaus
©01.Rathaus

Der Fachwerkaufbau befindet sich auf einem steinernen Unter- geschoss.

Die Bauzeit betrug fast 400 Jahre.

Wie bei vielen historischen Bau- werken, deren baulicher Beginn im Mittelalter liegt, besteht auch dieser Bau aus einem Komplex von mehreren Bauteilen, die von vielen Generationen zusammen- gefügt und immer wieder verän- dert wurden.

Alle Bauspiele vom 14 - 18.Jahr- hundert sind hier enthalten.

©03.Rathaus

In der “Marktstrasse”

©05.Marktstr

Für eine mittelalterliche Stadt weist diese Strasse (Hauptstrasse), eine enorme Breite auf. Hier an der Strasse stehen die beiden Stadt- kirchen an den trichterförmigen Enden. Bis etwa 1550 trug sie den Namen  “herstrate”,  “herrnstrate”,  “herrenstrate”, dann  “Breiden  Strate”. 1598 hiess sie dann “am markedi”, heute würde man sagen  “Am Markt”. An der Südseite stehen die Fachwerkbauten aus Gotik Renaissance und Barockzeit.

Marktstrasse 20

Haus “Tanne” erbaut 1689.

©07.Marktstr
©06.Marktstr.
©08.Marktstr
©09.Marktstr.

Trotz wirtschaftlicher Not entstand um 1700 in Duderstadt eine kleine Gruppe aufwendig gestalteter, repräsentativer Fachwerkbauten.

©10.Marktstr

Dazu gehört die “Tanne” mit varian- tenreichen Schnitz- dekorinschriften, vielen Menschen- und Fratzenköpfen, Fabelwesen, Tier und Pflanzenmoti- ven.

©11.Marktstr

Marktstrasse 84

©13.Marktstr.84
©12.Marktstr.84
©14.Marktstr.84

Das Haus von 1620 ist ein Beispiel für die reiche ornamentale Fassadengestaltung in der Renaissance. Die Dachkonstruktion wird von sehr schönen “Figürlichen Knoggen” getragen

©16.St.Cyriakus
©17.St.Cyriakus

St. Cyriakus Kirche.

 

 

Diese Probsteikirche wird auch Oberkirche genannt. Der Turm mit Kreuz ist 65 m hoch.

Für die Errichtung be- nötigten die Bauhand- werker 200 Jahre.

Das frühgotische West- werk mit dem linken Turm wurde 1283 be- gonnen.

©18.St.Cyriakus ©19.St.Cyriakus
©20.St.Cyriakus

Nach 1394 entstand die dreischiffige Halle.

Mit der Überwölbung des Langhauses wurde 1490 die Bauarbeiten beendet.

Im Inneren der Kirche gibt es Elemente des Barrocks und der Spätgotik. Durch einen Brand 1852 entstanden grosse Schäden. Bei der Beseitigung der Schäden erhielt die Kirche auch den rechten Turm.

©21.St.Cyriakus Probstei ©23.Marktstr.

Die  “Probstei” wurde 1727 errichtet.

©24.Marktstr

In der Marktstrasse.

©25.Apothekenstr.

I                                  In der Marktstrasse.               In der Apohekenstrasse.

©26.Apothekenstr.

Diese Strasse trug früher den Namen “Hohe Strasse”. Im Jahr 1573 wurde hier die Ratsapotheke errichtet und die Strasse in Apothekenstrasse umbenannt. Auch in dieser Strasse stehen prächtige Fachwerkhäu- ser aus der Gotik, der Frührenaissance, der Renaissance und dem Barrock.

©27.Apothekenstr.

 Dies wunderschöne Fachwerkhaus  wurde 1510 erbaut. Es gilt als eins der schönsten Fachwerkhäuser der Stadt.

©30.Apothekenstr.
©29.Apothekenstr.

Weitere Fachwerkhäuser in Duderstadt.

©31.Jüdenstr.29
©33.Jüdenstr.29 ©34.Jüdenstr. 29

Spätgotisches Bürgerhaus

(Erbaut 1725)

©32.Jüdenstr.29

Im Bereich des Eingangs weist das Haus eine aufwendige Schnitzkunst auf.

Eine Schnitzkunst auf allen Teilen des Rahmens und in den Türblättern.

Die ganz links abgebildete Schnitzerei befindet sich in den Türen. Die daneben abgebildete Schnitzerei (Frau mit hängenden Früchten) findet man über der Tür.

In der “Westerntorstrasse”

©35.Westerntorstr.
©36.Westerntorstr.
©37.Westerntorstr.

Blick zum “Westernturm”

Der “Westernturm”

 

Von den früher 4 Stadttoren die im Bereich der Stadtmauer standen ist nur der “Westernturm” übriggeblieben

Mit seiner gedrehten Turmhaube ist er eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Turm ist 53 m hoch. 1343 wird ein Vorgängerbau erstmals erwähnt. Der Turm musste nach mehreren Bränden immer wieder aufgebaut werden.

©38.Westernturm

Im Vordergrund die Reste der alten Stadtmauer.

©39.Westernturm
©41.Westernturm
©40.Westernturm

Blick vom “Westernturm”

©42.Westernturm
©43.Westerturm

Das letzte noch erhaltene Stadttor.

©47.Madonna im Lindenzaun

Rechts:

Madonna im Lindenzaun

Diese barocke Statue von 1752 ist ein Zeichen der Volksfrömmigkeit.

©45.Hinterstr.

Haus in der “Hinterstrasse”

©49.Obertorstr.

In der “Obertorstrasse”

©48.Obertorstr.
©51.Patrizierhaus

Ein  “Patrizierhaus”

©53.Schützenbrunnen ©53.Schützenbrunnen

Brunnenanlage in der Innenstadt.

©55.Wiedervereinigungsbrunnen

Der “Wiedervereinigungsbrunnen” von 1994.

Dieser Brunnen erinnert an die Wiedervereinigung Deutschlands. Die beiden freudig aufeinander zulaufen- den Personen werden wie von einer unsichtbaren Mauer und einem Graben gebremst. Erst wenn es gelingt die unsichtbare Mauer umzustossen und den Graben zu überwinden, dann ist die Wiedervereinigung auch in den Köpfen der Menschen vollzogen. Aber 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sind wir hiervon leider noch ein Stück entfernt.

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