©01.R.R.Banner

Dieses Museumsschiff ist eine Legende, es ist Ham- burgs schwimmendes Wahrzeichen.

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Etwas zur wechselvollen Geschichte des Schiffes.

Die “ Rickmer Rickmers” wurde 1896 als Vollschiff in Bremerhaven auf der Werft der Rickmer Rickmers gebaut.

Vollschiff: Ein Schiff mit mindestens drei voll getakelten Masten. Die Mas-ten heißen Fock-, Groß- und Kreuz-mast.                  

Das Schiff wurde hauptsächlich in der Ostasienfahrt einge- setzt. 1904 geriet die “R.R” in einen schweren Sturm. Sie wurde teilweise entmastet. Aus Kostengründen wurde das Vollschiff in Kapstadt in eine Bark umgetakelt.

Die “Rickmer Rickmers” liegt an den Landesbrücken. Es ist schon von weitem zu sehen.

Bark: Ein dreimastiges Segelschiff mit zwei vollgetakelten Masten. Am dritten, dem Besanmast, werden nur Schratsegel gefahren.               

Vor dem ersten Weltkrieg kam die “R.R.” nach Hamburg.       Als “Max” umgetauft fuhr sie nun unter der Flagge von C. Krabbenhöft. Sie transportier- te hauptsächlich Salzpeter.    Auf der Heimreise von Chile 1914 wurde das Schiff vom Ausbruch des Krieges über- rascht und lief den Hafen Horta auf den Azoren an. Hier wollte sie den Krieg abwarten.

©05.R.R.Schiffsglocke
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Nach dem Deutschland 1916 den Krieg erklärt hatte wurde die “Marx” beschlagnahmt und als “Prise” erklärt.

 Prise: Ein im Seekrieg der feindlichen Partei abgenommen Schiff   

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Die  “Rikmer  Rickmers” ist kaum zu übersehen

Sie bekam nun den Namen “Flores” und fuhr fast nur Kriegsmaterial. Wegen der stets fallenden Frachtraten wurde die “Bark” nach Beendigung der Kampfhandlung aufgelegt. Die portugiesische Marine liess das Schiff (Windjammer) 1924 zum Schulschiff herrichten. Sie fuhr unter dem Namen “Sagres”

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Das “Rattenblech” zum Schutz gegen unerwünschte Besucher, nämlich Ratten. Diese klettern sonst ge- schickt an den Trossen aufs Deck.

Die alte Galionsfigur, die dem vier- jährigen Sohn von Riickmer Rick- mers ähnelt wurde abgebrochen und durch die Infanten Heinrich des Seefahrer ersetzt.

1962 schied die ex “R.R.” aus dem aktiven Flottendienst aus. Sie dien- te nun der Marine als Hulk (abge- takeltes Schiff, das als Lagerplatz dient) unter dem Namen “Santo André”.

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1983 erwarb der Verein “Windjammer für Hamburg e.V.” das Schiff, brachte es nach Ham- burg. Es erhielt wieder seinen alten Namen “Rickmer Rickmers”. Die Galionsfigur wurde 1986 neu erstellt. Die ist aus Pinienholz und wiegt immerhin 25 Zentner.

               Galions - Figur                       Als Galions ziert eine hölzerne                      Skulptur das Schiff.             

©13.R.R.Blick übers Deck
©12.R.R.An Deck

An Deck!

©14.R.R.Rettungsboot

Daten des Schiffes.

Reederei: Rickmer Richmers

Heimathafen: Bremerhaven

Baujahr: 1896 als Vollschiff                   1904 als Bark

Werft: Rickmers Bremerhav.

Tragfähigkeit: 3060 Tonnen

Länge: 80,37 m

Breite: 12,19 m

Raumtiefe: 7,51 m

Tiefgang: 6,0 m

©15.R.R.Die Masten
©16.R.R.Deck Backbordseite ©17.R.R.An Deck Steuerbordseite

                                                                     “Backbordseite”         - An Deck -       “Steuerbord”              

©18.R.R.Steuerrad Achterdeck
©20.R.R.Am  Steuerrad

Am Ruder auf dem Achterdeck.

©22.R.R.Rettungsboote

Besatzung

Auf der “R.R.” fuhren 22 - 24 Mann, einschliesslich des Kapitains.

Ähnlich war die Stärke auch unter dem Namen “Max”.

Als Schulschiff, unter dem Names “Sagres”, befanden sich Offiziere, Unteroffiziere und  Mannschaftsgrade als Stammbesetzung an Bord. Hinzu kamen dann noch die Kadetten.

©23.R.R.Belegnagel

Rechts:

Belegnagel oder Koviennagel, auch Koviliennagel. Hölzerne Nägel oder Pinnen auf denen das Tauwerk abgelegt wurde.

Unten:

An meheren Stellen des Schiffes findet man diese Belegnägel.

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©25.R.R.Spill ohne Spillspaken
©26.R.RSpill mit Spillhaken

Oben: “Spill”  -  Links “Spill” mit Spillhaken

Das “Spill” ist eine senkrecht stehende Winde, die durch einen “Spillhaken” gedreht wird.

Mit Hilfe des “Spills” werden z.B. die “Obermarsrah” und die “Oberbrahmrah” in die obere Position gebracht.

©28.R.R.Kombüse (Schrank)
©27.R.R.Kombüse (Herd)

                                                                                       Die Kombüse für die Mannschaft.                                                                                              Heute versteht man darunter die Küche  auf einem Schiff. Damals bedeutete es so viel wie Bretterverschlag. Ein kleiner Küchenraum                                                                                        oder niedriges Deckshaus an Bord.                                                                                   

©33.R.R.Waschraum

Waschraum für die Mannschaft.

©29.R.R.Klosett und Lampenraum

Toilette für die Mannschaft und Lampenraum.

©30.R.R.Ankerketten

Hier rasseln die Ankerketten.

©36.R.R.An Deck Backbordseite
©39.R.R.Bug

An Deck Backbordseite.

Blick über den “Klüverbaum” hinaus, leider bei tief hängenden Wolken.

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Oben: Belegnagel am Bug.                                                       Rechts: Blick über die Masten.

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©42.R.R.Poopdeck Eingang
©44.R.R Poopdeck Die Pentri

Blick in die Pentry

©48.R.R.Poopdeck Waschraum
©47.R.R.Poopdeck Hospital 2

Links: Eingang zum “POOP”

Die “Poop” oder auch das “Poopdeck” bzw. Puppdeck” ist der hintere, überbaute Teil des Schiffsdeck (Achterdeck), auf einem Schiff insbesondere auf Segelschiffen. In diesem Teil wohnten und schliefen der  Kapitän und die Offiziere. hier ist alles vom Feinsten

©43.R.R.Poopdeck-Offiziersmesse

Die Offiziersmesse

©45.R.R.Poopdeck Funkstation

Oben:  Der Funkraum

Links: Waschraum

©46.R.R.Poopdeck Hospital 1

Oben und Links:

Die Krankenstation

 

Unten:

Detailaufnahmen aus dem Maschinenraum

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©52.R.R.
©52.R.R.
©54.R.R
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©60.R.RDampfmaschine
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Oben und Links:  Dampfmaschine

©64.R.R.Poopdeck 1.Offizier

Hier wohnte der erste Offizier

©66.R.R.Poopdeck Kapitain
©65.R.R.Poopdeck Kapitain
©67.R.R.Poopdeck Kapitän

Die Wohnräume des Kapitains

©62.R.R

Treppe aus dem “POOP” zum Deck.

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Das  “Prachtschiff” 

Links:   Nun geht es von Bord

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Das das Schiff heute in diesen sehr guten Zustand ist, ist der sogenannten “Schietgang” zu verdanken. In dieser “Gang” sind Ca 50 freiwillige Helfer, die in ihrer Freizeit dafür gesorgt haben und noch dafür sorgen, dass das Museumsschiff im “Bestzustand” bleibt.

Fazit unseres Besuchs:

Ein Besuch des Museumsschiffes  “Rickmer  Rickmers” gehört auf jeden Fall zu einem Besuch Hamburgs. Die gezeigten Fotos sollen Anregung zu einen Besuch geben. Es gibt weitaus mehr zu sehen.

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