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Aufnahmen aus 2007

Für uns waren es sogenannte “Schnuppertage” in der Sächsischen Schweiz. Unser Quartier hatten wir in Bad Schandau, im Ortsteil Ostrau. Da wir auch noch einen Tag in Dresden und einen Tag in Meissen waren, verblieben noch 4 Tage um ein wenig das Elbsandsteingebirge zu erkunden, eben zu beschnuppern.

Das Elbsandsteingebiet liegt in der vorderen und südlichen Sächsischen Schweiz. Die Kontraste zwischen den steilen Fels- abstürzen von Festung Königstein und Bastei und dem glitzernden Band der Elbe sind faszinierend.

A4.Bad Schandau
A2.Bad Schandau

In Bad Schandau

Blick auf Bad Bad Schandau und die Elbe.

A6.Bad Schandau
A3.Bad Schandau

Die Elbe in Bad Schandau

“Umgebindehäuser”

Der heutige Kurort Bad Schandau wurde 1445 erstmals erwähnt. Die Stadt ist der kleinste deutsche Ort mit einem selbst verwalteten Strassennetz. Hier leben ca. 3 900 Einwohner.

Unsere erste Wanderung unternahmen wir auf die 305 m über der Elbe gelegene Bastei. Bis Oberrathen fuhren wir mit dem Auto, dann mit der Fähre über die Elbe nach Niederrathen, wo die Wanderung begann. Aber hier wandern heisst: Treppen, Treppen und nochmal Treppen.

B1.Bastei

In Niederrathen

Die Bastei wurde um 1590 das erste Mal erwähnt. Sie gehörte zum Verteidigungsring de Felsenburg Neurathen. Die erste Basteibrücke war aus Holz. 1851 wurde sie durch diese jetzt noch bestehende Brücke, die aus Sandstein gebaut ist, ersetzt.

A1.Bad Schandau

Von unserem Quartier in Ostrau, liegt ca. 70 m höher als Bad Schandau, konnten wir mit diesem Personenaufzug fahren. Der Auzug wurde 1904 erbaut. (Rechts)

In Niederrathen angekommen, ging es auch gleich los.

Kaum Wanderwege, nur Treppen.

B2.Bastei

Treppen, Treppen und nochmals Treppen

B3.Bastei

“Aussichten, für die sich das viele Trett auf und ab lohnt.”

B6.Bastei
B7.Bastei

Auf der Basteibrücke, 195 m weit unten fliesst die Elbe.

B4.Bastei
B5.Bastei

Auf dem Rückweg  waren wieder über 1 000 Stufen zu bewältigen. Der Weg führte zunächst durch die “Schwedenlöcher”. Es ist ein sehr steiler Wanderweg (Treppen) welcher zwischen den Felsmassiven der Sächssichen Schweiz von der Bastei hinab zum Amselsee führt. Die “Schwedenlöcher” sind im wörtlichen Sinne keine Löcher, sondern stellen eine Klamm oder einen Canyon dar. Sie sind durch Erosion des weichen Sandsteins entstanden.

Die “Basteibrücke”

C1.Bastei

Die “Festung Rathen”

B8.Bastei

Bevor wir dann wieder in Unser Quartier gefahren sind, machten wir noch einen Abstecher zur Festung Königstein.

Auf der Festung “Königstein”

C2.Bastei

Es ist geschafft,wir sind wieder in “Niederrathen”

C4.Königstein
C3.Königstein

Oben: Eingang zur Festung

Links: Der “Wallgang”

Die Festung Königstein ist die grösste Bergfestung in Europa und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges auf dem gleichnamigem Tafelberg. Sie erhebt sich 240 m über der Elbe. Der Wallgang ist 1 800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern.

Die Festung war bis 1922 das bekannteste Staatsgefängnis Sachsens.

C6.Königstein C5.Königstein

Die “Friedrichsburg”. Wachanlage der Festung Königstein

Elbblick von der Festung aus.

Im “Biela - Tal”

Im Biela - Tal ist man im Reich der Türmchen und Nadeln.

C7.Bilatal
C9.Bilatal

Dieses Tal ist bisher eigentlich nur unter Bergsteigern bekannt. Ein Eldorado für die “Kraxler”

D2.Bilatal
D5.Bilatal

Auf gehts, Ziel ist der “Kuhstall” im Kirnitschtal.

Von Bad Schandau aus fuhren wir die acht Kilometer bis zum “Lichtenhainer Wasserfall” mit der “Kirschnitzschtalbahn”

1898,  am Pfingstmontag um zwölf Uhr, fuhren die ersten Wagen vom Zentrum in Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Die Bahn ist mit acht Kilometer Länge der kleinste Strassenbahnbetrieb in Deutschland.

D6..Kuhstall

Von Lichtenhainer Wasserfall machten wir uns auf dem zum “Kuhstall”

D9.Kuhstall
E1.Kuhstall

Der “Kuhstall” (links) ist das zweitgrösste Felsentor des Elbsandsteingebirges. Der Name “Kuhstall” wird auf zwei mögliche Ursachen zurückgeführt. Zum einem versteckte die Bevölkerung der umliegenden Orte während des 30 jährigen Krieges ihr Vieh vor schwedischen Soldaten. Zum anderen wird vermutet, dass bereits die Bewohner der mittelalterlichen Burg, die zum Schluss zu einem Raubritternest verkommen war, dort das Vieh unterbrachten, das sie bei den Raubzügen erbeuteten.

Die “Himmelsleiter” führt aufs Dach des “Kuhstalls”!

Z2.Himmelsleiter
E2.Kuhstall

Oben angekommen

Die “Himmelsleieter”

E7.Kuhstall
E5.Kuhstall

Auf dem Dach des “Kuhstalls.”

 

Im “Schrammsteingebiet”

F1.Schrammsteine
F2.Schrammsteine

Ansichten aus dem “Schrammsteingebiet”

Die Schrammsteine sind eine langgestreckte, stark zerklüftete Felsgruppe des Elbsandsteingebirges.

Das Gebiet ist ein beliebtes Ziel von Bergsteigern und “Extremwanderern”

F7.Schrammsteine
F5.Schrammsteine
F8.Schrammsteine G2.Schrammsteine
F9.Schrammsteine

Der letzte Tag!

Fahrt auf dem “Oberen See” der “Kirnitzsch”

Den letzten Tag unsers Aufenthaltes wollten wir es ruhig angehen lassen. Also entschlossen wir uns zu einer Fahrt auf dem angestautem See. Zunächst Anfahrt mit dem Auto und dann, man glaubt es kaum, wieder Treppen, Treppen, Treppen.

G4.Oberer See

Die obere Schleuse wurde 1567 angelegt, um für die Holzflösserei benötigtes Wasser anzustauen. Die Staumauer war ursprünglich aus Holz. Die heutige Schleuse wurde 1931 erbaut und steht als technisches Denkmal unter Schutz Der etwa 700 Meter lange Stausee wurde 1879 das erste Mal von Touristen befahren.

Hier verläuft auch die Grenze zwischen der Tschechei und Deutschland. Eine Uferseite gehört zur Tschechei und die andere Seite zu Deutschland.

Auf der “Kirnitsch”

G7.Oberer See
G8.Oberer See

Auslauf des Stausees

G5.Oberer See

Links, die Tschechei - Rechts, Deutschland

Unsere “Schnuppertage” sind vorbei, aber wir haben doch viel gesehen. Aber nicht soviel, dass wir nicht noch einmal in die Sächsische Schweiz fahren wollen.

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