© Banner Schulschiff

Aufnahmen aus 2009

Schulschiff Deutschland

Das Schulschiff, erbaut auf der Joh.C.Tecklenborg- Werft in Bremerhaven-Geestemünde wurde am 11.August 1927 in den Dienst gestellt. Es wurde als Segelschul- und Ausbil- dungsschiff, im Gegensatz zu den frachttragenden Segelschiffen wie z.B. die Pamir oder Passat, konstruiert und ab 1927 auch als solches eingesetzt.

Stapellauf.1927

Die technischen Daten des Schulschiffes.

Werft:   Tecklenborg, Geestemünde Bremerhaven Art des Schiffes: Dreimast - Vollschiff                        Kosten:   920 000 Reichsmark                             Länge über alles:   86,20 m                                   Breite auf Spanten:   11,89 m                         Großmast (mittlerer Mast) :  53,10                  Fockmast (vorderer Mast):   52,20 m           Kreuzmast (hinterer Mast) :   48,70 m                 Anzahl der Segel: 26                                   Segelfläche:   1950 qm                                      Tiefgang:  5,18 m                                         Seitenhöhe bis Hauptdeck:  7,3 m

Besatzung

Besatzung (während Ausbildungsfahrten):                                8 bis 10 Offiziere - 10 Unteroffiziere                              6 Matrosen                                                                        140 Mannschaft; Leichtmatrosen und Jungen                                         (Schiffsjungen)

Besatzung (stationär als Schulschiff):                                       4 Offiziere - 3 Unteroffiziere Bootsleute)                      140 Seefahrtsschüler (Auszubildende)

 

Das “Seglelschulschiff” unter vollen Segeln.

J.Sachse.Gouache

14. Juni 1927 Stapellauf des Schiffes.

Hier einige alte Fotos, die auf dem Schiff aushängen.

1927.06 (2)

Anfang April 2009 besuchten wir das Segelschul- schiff Deutschland in Vegesack.

Vom Erhalt und der Sauberkeit des Schiffes, sowie der Freundlichkeit der auf dem Schiff anwesenden tätigen Leute waren wir sehr angetan und können daher nur jedem raten sich einmal dieses große “Kleinod” anzusehen.

Das “Gouche-Gemälde” vom Marine- maler Jochen Sache stellt das Schiff beim Auslaufen aus der Tafelbucht von Kapstadt dar. Fotografiert auf dem Schulschiff.

Auf grosser Fahrt über den Atlantik. Wegen der stürmischen See eine ständige Herausforderung.

1927.06 (4)

“Zöglinge” wie die Schiffsjungen ge- nannt wurden,  beim Segelbergen aus den Rahen.

1927.06 (5)

Sportlicher Wettkampf in der Frei- zeit.

1927.06 (3)

Wie stets bei “schwerem Wetter” sind Strecktaue, zum festhalten, ge- spannt

©2009.04.02 (11)

Unterwasserschall Empfangsgerät

Einfache Methode zur Abstandsbe- stimmung bestand darin, die Zeit zu messen um die ein abgegebener Un- terwasserton später an Bord eintraf als ein gleichzeitig vom gleichen Ort ausge- sendetes Funksignal.

©2009.04.02 (27)
©2009.04.02 (12)

                   Stationsuhr

Die Uhr eine Seefunkstelle zeigt immer die sog. Weltzeit an. Die farblich ge- kennzeichneten Segmente zeigen die Funkverbotzeiten auf den Seenot- und Anruffrequenzen für Telegrafie (500 kHZ= rot) und Telefonie (2182 kHz=grün). Zweimal in jeder Stunde ruht der normale Funkverkehr, damit auch schwache Not- rufe empfangen werden können

©2009.04.02 (20)
©2009.04.02 (18)
©2009.04.02 (17)

Kreuztopp (vorn) und Grosstopp.

©2009.04.02 (5

Sicht auf das Schulschiff von Land aus.

 

Bis 1939 segelte das Schulschiff, auch nach Übersee (Südatlantik) 12 Reisen insgesammt, nach Kriegsausbruch erfolgte die Verlegung in die Ostsee. Gesegelt wurde bis 1944, 16 Reisen insgesamt.

©2009.04.02 (1)

Auf dem “Oberdeck”

Der eigentliche Heimathafen, Oldenburg, konnte wegen des geringen Tiefgangs der Hunte, Nebenfluss der Weser,  nicht angelaufen werden. Daher lag das  Schiff in Elsfleht. Elsfleth liegt am Zusammenfluss der Hunte und der Weser.

©2009.04.02 (3)

Das “Lenkrad” des Schiffes

©2009.04.02 (4)

Magnetkompass.

Die seitlichen Säulen, in ihnen liegen einzelne Scheiben, sowie die rote und grüne Kugel dienten der Justierung des Kompasses.

©2009.04.02 (23)
©2009.04.02 (15)

“Hutzen” dienten zur Frischluftzufuhr.                           Die Schiffsglocke.

Während des zweiten Weltkriegs hatte das schiff auch einen Einsatz als Lazarettschiff. Nach dem Kriege, 1948 - 1952 diente sie Jugend- herberge. Danach dann als stationäres Schulschiff für Seemannsschüler. 1994 wurde das Schiff unter Denkmalschutz gestellt.

Weitere Fotos zeugen von der Schönheit dieses “Grossen Kleinods”

©2009.04.02 (24)
©2009.04.02 (21)
©2009.04.02 (25)
©2009.04.02 (26)
©2009.04.02 (19)
©2009.04.02 (22)
©2009.04.02 (7)
©2009.04.02 (10)

Wer noch mehr über das Schulschiff Deutschland erfahren möchte, aber auch was geboten wird, schaut auf die Homepage vom “Deutschen Schulschiff - Verein”

Durch Anklicken der Schiffsglocke, unten, gelangt man direkt zum “Schulschiff - Verein”.

©2009.04.02 (16)
©2009.04.02 (13)
schulschiff-deutschland.de

Bedanken möchte ich mich bei Herrn Wulf Dominik (Geschäftsführer des Deutschen Schulschiff-Verein e.V) für die Genehmigung einige, von mir nicht gemachte Fotos, auf meiner Homepage zu benutzen.

Zur  Startseite                                  Zur Navigation