Banner Wernigerode
Wappen Wernigerode

Wernigerode, die Stadt am Harz wird auch “Bunte Stadt am Harz” genannt.

Der Ort wurde 1121 erstmal urkundlich erwähnt. 1229 wurde dann der Siedlung das Stadtrecht verliehen. Hauptanziehungspunkt heute sind die wunderschönen Fachwerkhäuser.

In der Innenstadt von Wernigerode stehen 1 300 Fachwerkhäuser. Nimmt man die Ortsteile Nöschenrode und Hasserode dazu dann sind 2 600 Fachwerkhäuser. Somit ist Wernigerode wohl die Stadt in Deutschland mit den meisten Fachwerkhäusern.

Am 5. April 2010, Ostersonntag, besuchten wir Wernigerode. Dieser Besuch war schon länger geplant, nun machten wir es war. Als grosser Fan von alten Fachwerkhäusern, der ich bin, ist Wernigerode ganz einfach ein “Muss”. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, erst auf dem Heimweg fing es an zu regnen, sind es beste Voraussetzungen für einen Spaziergang durch dieses grosse “Freilichtmuseum” gegeben. Bei diesem Besuch haben wir erst einmal das Gesamtbild auf uns wirken lassen. Die Wirkung war dann auch so, dass wir gleich beschlossen: “Nach hier fahren wir schon bald wieder hin!”

Zur Einstimmung einige wunderschöne Fachwerkhäuser.

©002.Wernigerode
©003.Wernigerode

In Wernigerode findet man fast in jeder Strasse derartige “Fachwerkhäuser - Zeilen”

©005.Wernigerode
©004.Wernigerode

In Wernigerode gibt es in jeder Strasse etwas zu sehen, aber die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus, das Schloss und das “Kleine Haus”. Die Besichtigung des Schlosses haben wir uns für unseren nächsten Besuch aufgehoben.

©008.Wernigerode
©011.Wernigerode

Seitenflügel des Rathauses.

©012.Wernigerode
©017.Wernigerode

Das “Kleinste Haus”

©016.Wernigerode

Das “Kleinste Haus” von Wernigerode, eine weitere Sehenswürdigkeit, in der Kochstr. Mehr hierzu erfährt man durch Anklicken der unteren Schaltfläche.

Weiters

Das Rathaus.

Es zählt zu den berühmtesten Bürgerbauten und Fachwerkhäusern der europäischen Baukunst.

Das Rathaus in Wernigerode gilt auch als eines der schönsten Europas.

1277 damals noch Spiel- und Gerichtshaus wurde das Gebäude erstmals erwähnt. Im Jahr 1492 wurde das Gebäude aufgestockt und erhielt einen grossen Festsaal. Fünf Jahre später 1497 wurden die zwei schlanken Fachwerktürme angebaut. Das heutige Aussehen erhielt das Rathaus nach einem Brand 1521, sowie einen weiteren Umbau von 1539 bis 1544.

©009.Wernigerode

Oben:

Das 1492 aufgesetzte Fach- werk, zunächst ohne Türme.

Rechts:

Die zwei, 1497, angebauten Fachwerktürme.

©010.Wernigerode
©Bürgermeistererker

Der “Bürgermeistererker”

Beachtenswert ist der umfangreiche Figuren- schmuck profaner und kirchlicher Motive an den Fassaden.

Der “Wohltäterbrunnen”

©013.Wernigerode

Dieser Brunnen steht mitten auf dem Marktplatz.

Er wurde 1848, erbaut im Stil der Neugotik, aufgestellt.

Der Brunnen soll an Men- schen erinnern, die sich um das Wohl der Stadt verdient gemacht haben.

Genauestens wird am Stän- deunterschied festgehalten.

Auf dem obern Kranz stehen Namen aus dem Grafen- haus, der untere enthält Na- men bürgerlicher Wohlltäter. Die letzte Plakette ist Oberst Gustav Petri gewidmet. Er hat 1945 verhindert, dass die Stadt dem Boden glich gemacht wurde.

Gebäude am Marktplatz

©014.Wernigerode

Oben: “Cafe Am Markt”.         Unten: Im Hintergrund Hotel “Zum                                                                 Weißen Hirsch”

©015.Wernigerode

In der “Breite Strasse”

Die “Breite Strasse” war schon im Mittelalter die Hauptverkehrsstr. durch die Stadt. Ein Bummel durch diese Strasse ist nicht nur wegen der viele Geschäfte, sondern gerade auch wegen die vielen Sehenswürdigkeiten lohnend.

©018.Breitestr.

I “Breite Strasse”.

Die “Krellsche Schmiede”

Krellsche Schmiede
©019.Krellsche Schmiede

Breite Str.95 “Krellsche Schmiede”

Die “Krellsche Schmiede” wurde von dem Schmiedemeister Michael Krell und seiner Frau Maria 1678 errichtet. Es ist inzwischen die älteste noch arbeitende Schmiede in Deutschland  Sie wird heute als historisches Denkmal betrieben.

©021.Krellsche Schmiede
©022.Krellsche Schmiede ©020.Krellsche Schmiede

Blick in das Innere der “Krellschen Schmiede”

©023.Krummelsche Haus

Das “Krummelsche Haus”

Diese Haus zählt zu den ungewöhnlichsten Häuser. Vielleicht auch das Haus mit der schönsten Fassade. Diese Fassade besteht komplett aus kunstvoll geschnitzten Holzreliefs.

Das Haus wurde im 17. Jahrhundert  vom Kornhändler Heinrich Krummel errichtet und dann 1990 umfassend restauriert.

Am “Krummelschen Haus” sind auch sehr schöne “Gefache” zu sehen.

“Gefache” unter den oberen Fenstern.

024a.Gefache

“Gefache” unter den unteren Fenstern.

024.Krummelsche Haus

Kurzbeschreibung der “Gefache”

Die “Gefache” zeigen allegorische Darstellungen.                                                                                                                                                        

Die “Gefache” unter den oberen Fensten :

Hier findet man Europa, Asien- dargestellt durch eine Frau,die auf einem Kamel reitet - ein Vogelschwarm überfliegt einen See, zwei Männer pflegen einen Baum, eine betende Frau und einen Pfarrer.

Die “Gefache” unter den unteren Fenstern:

Von links nach rechts sieht man: Eine Stadtlandschaft, einen Richter, vor dem ein Mann kniet, Afrika, einen liegenden Knaben, der sich auf einen Totenkopf stützt und auf dem Knie eine Sanduhr hält, sowie Amerika, Afrika und Amerika wurden vom Holzschnitzer verwechselt,weswegen sie die jeweilig falsche Bildunterschrift erhielten.                                                                                                        

©043.Krummelsche Haus ©044.Krummelsche Haus ©045.Krummelsche Haus ©046.Krummelsche Haus ©047.Krummelsche Haus

Geschnitzte  Figuren an der Häuserfront des “Krummelschen” Hauses.

Weiter geht es im Reigen der schönen Fachwerkhäuser!

“Cafe Wien”

©024.Cafe Wien

Es wurde 1583 erbaut und gehörte meh- reren Besitzer. 1897 eröffnete der Bäcker und Konditor im Gebäude ein “Cafehaus”. Hier wird ein Stück Wiener “Cafehauskultur” geboten.

“Breite Str. 71”

©026.Breite Str.71

Handelshaus 1696 erbaut durch den Bau- herrn Haselhorst. Bemerkenswert sind die skurrilen Gesichtsmasken, sogenannte “Neidköpfe” aus der Erbauerzeit. Sie soll- ten Unheil und Böses abwehren.

Brunnen auf dem Nikolaiplatz.

“Breite Str. 62”

©027.Breite Str.62

Ehemaliges Handwerkerhaus um 1580 er- richtet. Die Palmetten sind über die ge- samte Breite der “Gefache” gestaltet. 1973 wurde es erstes Fachwerkhaus in der Stadt, völlig restauriert.

©028.Brunnen

Mitten auf dem Nikolaiplatz steht eine moderne Brunnenplas- tik, die sehr interessant ist. Die 2003 eingeweihte Plastik wur- de von Bernd Göbel geschaffen. Im wesentlichen besteht der Kern des Brunnens aus einer Kugel, über die  ein gewölbter Lebensbaum gelegt ist. Verschiedene thematische Quer- schnitte sind symbolhaft dargestellt. Zunächst Hexen und Walpurgisnacht wegen der Nähe zum Brocken, Goethes Be- such in Wernigerode, Wallenstein und Napoleon einander gegenübersitzend.

©029.Sylvestrikirche

Die “Sylvestrikirche”

©031.Sylvestriekirche
©030.Sylvestrikirche

Der Ursprungsbau war die Gründungskirche der Stadt. 1230 wurde sie das erste Mal genannt und wird 1265 zum Chorherrenstift “St. Sylvestri”. Nach einer reihe vom Umbauten erährt sie 1881 - 1886 die grösste Veränderung. Die Kirche erhielt ihren neugotischen Westturm und neu erbaute Seitenschiffe.

©032.Sylvestrikirche

Flügelaltar um 1480.

©033.Sylvestrikirche

Das “Epitaph”der Familie von Gadenstaedt um 1600.

Häuser unmittelbar an der Kirche.

©034.An der Kirche
©035.An der Kirche

Die “Blumenuhr”

Blick zum Schloss.

©036.Blumenuhr

Im April: Hier bekommt man es durch die Blume gesagt, was die Uhr geschlagen hat.

Im Juli 2010 besuchten wir Wernigerode erneut.

Der Schwerpunkt dieses Besuches war die Besichtigung des Schlosses.

©049.Schloss
©048.Schlossbahn

Diese Bahn brachte uns zum Schloss.      “Andenkenlädchen” am Schloss.

©040.Blick zum Schloss

Schloss Wernigerode.

Das Schloss ging aus einer ehemaligen Burg hervor.Es fehlen die schriftlichen Unterlagen über das genaue Gründungsdatum der Burg. Man geht von einem Zeitraum zwischen 1113 und 1121 aus. Nach wechselvoller Geschichte übernahm 1858 Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode die Regierung der Grafschaft. Eine politische Karriere und Kontakte zum preussischem König veranlassten den Grafen zum Umbau des Schlosses in ein Repräsentationsschloss im vorwiegend neogotischen Stil.

©052.Schloss
©053.Schloss

Schlosshof - Blick auf Saalbau und Holzhaus.

Teil der Hauptfassade.

©050.Schloss

Hauptfassade

©054.Schloss
©051.Schloss

Das Schloss kann man auch besich- tigen. Es lohnt sich denn fast alle Räume und ausgestellte Gegenstände sind von bester Qualität.

 

Leider durfte im Schloss nicht fotogra- fiert werden, sonst könnte man ersehen, das sich ein Rundgang durchaus lohnt.

Rüstung

Wochenmarkt  am Rathaus.

©063.Rathaus
©061.Rathaus

Das Rathaus von Wernigerode lockt doch immer wieder und durch den Wochenmarkt kommt nocjh mehr Leben und Farbe auf diesen Platz.

©064.Rathaus
©065.Auf zur Hexenverbrennung

Auf gehts, zur Hexenverbrennung.

©067.Wernigerode
©066.Wernigerode

Wernigerode vom Schloss aus.

Was, wann, wo, wie, alles weitere über die “Bunte Stadt am Harz” auf der Homepage der Stadt. Ein Klick auf die Wolke im rechten Bild und die Homepage von Wernigerode öffnet sich.

Wolke

Zur  Startseite                                  Zur Navigation