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Am 5. April 2010, Ostersonntag, besuchten wir Wernigerode. Dieser Besuch war schon länger geplant, nun machten wir es war. Als grosser Fan von alten Fachwerkhäusern, der ich bin, ist Wernigerode ganz einfach ein “Muss”. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, erst auf dem Heimweg fing es an zu regnen, sind es beste Voraussetzungen für einen Spaziergang durch dieses grosse “Freilichtmuseum” gegeben. Bei diesem Besuch haben wir erst einmal das Gesamtbild auf uns wirken lassen. Die Wirkung war dann auch so, dass wir gleich beschlossen: “Nach hier fahren wir schon bald wieder hin!” |
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Zur Einstimmung einige wunderschöne Fachwerkhäuser. |
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In Wernigerode findet man fast in jeder Strasse derartige “Fachwerkhäuser - Zeilen” |
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In Wernigerode gibt es in jeder Strasse etwas zu sehen, aber die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus, das Schloss und das “Kleine Haus”. Die Besichtigung des Schlosses haben wir uns für unseren nächsten Besuch aufgehoben. |
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In der “Breite Strasse” |
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Die “Breite Strasse” war schon im Mittelalter die Hauptverkehrsstr. durch die Stadt. Ein Bummel durch diese Strasse ist nicht nur wegen der viele Geschäfte, sondern gerade auch wegen die vielen Sehenswürdigkeiten lohnend. |
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Die “Krellsche Schmiede” wurde von dem Schmiedemeister Michael Krell und seiner Frau Maria 1678 errichtet. Es ist inzwischen die älteste noch arbeitende Schmiede in Deutschland Sie wird heute als historisches Denkmal betrieben. |
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Blick in das Innere der “Krellschen Schmiede” |
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Kurzbeschreibung der “Gefache” |
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Die “Gefache” zeigen allegorische Darstellungen. Die “Gefache” unter den oberen Fensten : Hier findet man Europa, Asien- dargestellt durch eine Frau,die auf einem Kamel reitet - ein Vogelschwarm überfliegt einen See, zwei Männer pflegen einen Baum, eine betende Frau und einen Pfarrer. Die “Gefache” unter den unteren Fenstern: Von links nach rechts sieht man: Eine Stadtlandschaft, einen Richter, vor dem ein Mann kniet, Afrika, einen liegenden Knaben, der sich auf einen Totenkopf stützt und auf dem Knie eine Sanduhr hält, sowie Amerika, Afrika und Amerika wurden vom Holzschnitzer verwechselt,weswegen sie die jeweilig falsche Bildunterschrift erhielten. |
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Geschnitzte Figuren an der Häuserfront des “Krummelschen” Hauses. |
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Weiter geht es im Reigen der schönen Fachwerkhäuser! |
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Mitten auf dem Nikolaiplatz steht eine moderne Brunnenplas- tik, die sehr interessant ist. Die 2003 eingeweihte Plastik wur- de von Bernd Göbel geschaffen. Im wesentlichen besteht der Kern des Brunnens aus einer Kugel, über die ein gewölbter Lebensbaum gelegt ist. Verschiedene thematische Quer- schnitte sind symbolhaft dargestellt. Zunächst Hexen und Walpurgisnacht wegen der Nähe zum Brocken, Goethes Be- such in Wernigerode, Wallenstein und Napoleon einander gegenübersitzend. |
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Die “Sylvestrikirche” |
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Der Ursprungsbau war die Gründungskirche der Stadt. 1230 wurde sie das erste Mal genannt und wird 1265 zum Chorherrenstift “St. Sylvestri”. Nach einer reihe vom Umbauten erährt sie 1881 - 1886 die grösste Veränderung. Die Kirche erhielt ihren neugotischen Westturm und neu erbaute Seitenschiffe. |
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Das Rathaus von Wernigerode lockt doch immer wieder und durch den Wochenmarkt kommt nocjh mehr Leben und Farbe auf diesen Platz. |
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Wernigerode vom Schloss aus. |
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